Bund-Länder-Programm Aktive Stadtzentren (ASZ)


Frankfurter Straße in Guben (Foto: LBV)

Ziel des Programms

Stärkung von zentralen innerstädtischen Versorgungsbereichen, die durch Funktionsverluste, insbesondere gewerblichen Leerstand, bedroht oder betroffen sind, auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts entsprechend § 171 b Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB), insbesondere eines von der Gemeinde beschlossenen Einzelhandels- und Zentrenkonzepts. Das Fördergebiet kann mit anderen Förderkulissen der Stadterneuerung übereinstimmen oder sich mit diesem überschneiden (z.B. Sanierungsgebiet).

Förderrichtlinien

Grundlage für städtebauliche Sanierungsmaßnahmen sind die Städtebauförderungsrichtlinien (StBau FR) mit den jeweiligen Anlagen, die allerdings noch keine programmspezifischen Regelungen enthält.

Fördergegenstand

Gefördert werden Einzelvorhaben innerhalb von Zentralen Versorgungsbereichen (ZVB). Der jeweilige Zentrale Versorgungsbereich muss auf der Grundlage eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes ausgewiesen worden sein und die Notwendigkeit zur Umsetzung der Einzelvorhaben aus den Zielen des o.g. Konzeptes abgeleitet werden können.

Wer wird gefördert?

Gemeinden und Zweckverbände nach dem Gesetz über kommunale Gemeinschaftsarbeit, soweit ihr Zweck die gemeinsame Erledigung von Aufgaben der kommunalen Planungshoheit ist.

Was ist noch zu beachten?

Zusätzlich zu den jeweils geltenden Förderrichtlinien veröffentlicht das LBV auch zu diesem Förderprogramm regelmäßig fachbezogene Rundschreiben, in denen ergänzende Regelungen getroffen werden.

 



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