Kommunale Aktivitäten zur Innenstadtstärkung


Altmarkt in Cottbus © LBV

Die Stärkung, Stabilisierung und Aufwertung der Zentren mit ihrer breiten Nutzungs- und Funktionsvielfalt, dem Nebeneinander von Handel, Dienstleistungen, Wohnen, Arbeiten sowie dem Angebot an sozialer, kultureller und verkehrlicher Infrastruktur, ist ein klares landespolitisches Ziel, das sich in der Praxis in der Städtebau- und Wohnraumförderung widerspiegelt.

Noch fällt die Wahrnehmung über die kommunalen Aktivitäten zur Stärkung der Innenstädte und Ortszentren ambivalent aus, obwohl in den letzten Jahren ein Trend in Richtung „Renaissance der Innenstadt“ erkennbar ist. Zur besseren Einschätzung der Situation aus Sicht der Städte und Gemeinden sowie des Stadtmarketings und um die Kommunen bei der Entwicklung ihrer Innenstädte als zentrale Versorgungsbereiche gezielt unterstützen zu können, wurden die Erkenntnisse der Befragungen 2008 und 2009 zum

  • „Stand der kommunalen Aktivitäten zur Funktionsstärkung der Stadtzentren“ (2008 in 55 Städten, Oberzentren, Mittelzentren und Mittelzentren in Funktionsteilung) und zum
  • „Umgang mit dem Leerstand von Einzelhandelsimmobilien >700 m²/VRFl“ (2009 in 156 Städten und Gemeinden) mit der Befragung 2010 zu „Kommunalen Aktivitäten zur Innenstadtstärkung“ im Auftrag des MIL, Abteilung Stadtentwicklung und Wohnungswesen, Referat Städtebau- und Wohnraumförderung durch das LBV, Abteilung Bauen und Bautechnik, Dezernat Monitoring, Evaluierung und Anpassung der Städtebauförderung,

erweitert.

Aktuellstes Ergebnis ist die Auswertung zu „Kommunalen Aktivitäten zur Innenstadtstärkung“ in 76 Städten und Gemeinden und 18 Stadtmarketing- bzw. Stadtmanagementorganisationen. Das Befragungskonzept ist in den Kernpunkten fokussiert auf:

  • die Erfassung der aktuellen Situation in den Innenstädten – was fördert/behindert die Innenstadtentwicklung, worin werden die größten kommunalpolitischen Herausforderungen gesehen
  • die Fortführung der kontinuierlichen Datenerhebung (2008 und 2009), hinsichtlich der Schaffung der notwendigen planungsrechtlichen Grundlagen (Erarbeitung Einzelhandels- und Zentrenkonzept) für eine erfolgreiche Zentrenpolitik (kleines Monitoring – Vergleiche 2008 bis 2010; Erfolgskontrolle der erreichten Landesförderung)
  • die Erfassung der kommunalen Aktivitäten und Handlungsansätze zur Funktionsstärkung der Innenstadt, mit den Fassetten – Handel, Kultur, Bildung, Tourismus, Verkehr
  • die Einschätzung der Kommunikations- und Kooperationskultur sowie auf
  • die Erfassung von Lösungsansätzen und innovativen Beispielen aus der Praxis, die kommuniziert werden sollen, um andere Städte mit den Erfahrungen zu motivieren und zu animieren.

Die Fragestellungen bildeten auch die thematische Grundlage für die Veranstaltung des MIL zum Thema „Innenstadt und Handel unter besonderer Berücksichtigung des Leerstandes in den Ortszentren“ am 09.03.2011.

Die vorliegende Dokumentation beinhaltet eine Querschnittsauswertung der Zuarbeiten sowie Aussagen zum Kaufkraftindex  (Auswertung auch im Stadtumbaumonitoring LBV Dez. 36), die als Rahmenbedingungen zum Thema gesehen werden (s. Anlage 3). Die Erhebungsergebnisse sind in Tabellen, Abbildungen und Karten umgesetzt und durch textliche Erläuterungen dokumentiert.


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