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Bevölkerungsvorausschätzung 2009 bis 2030 - Ämter und amtsfreie Gemeinden des Landes Brandenburg (PDF; 12 MB)


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Bevölkerungsvorausschätzung 2009 bis 2030 - Ämter und amtsfreie Gemeinden des Landes Brandenburg

Hrsg.: Landesamt für Bauen und Verkehr, Dezernat Raumbeobachtung

Ansprechpartner:
Wieland Zupp (E-Mail: wieland.zupp@lbv.brandenburg.de ;
Hans Jürgen Volkerding (E-Mail: hans-juergen.volkerding@gl.brandenburg.de)

Mai 2010, 52 Seiten, Grafiken, Tabellen, Karten

Nach Schätzungen des Dezernats Raumbeobachtung und des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg wird die Bevölkerungsentwicklung im Land Brandenburg auch in den kommenden Jahrzehnten kleinräumig deutlich unterschiedlich verlaufen. Die negative natürliche Entwicklung aufgrund des zunehmenden Geburtendefizits beeinflusst die Bevölkerungsentwicklung maßgeblich. 30 von 49 amtsfreien Gemeinden im Berliner Umland werden voraussichtlich auch langfristig noch einen wanderungsbedingten Bevölkerungszuwachs gegenüber dem Basisjahr 2008 haben. Dagegen machen die untersuchten Raumeinheiten in den anderen Landesteilen  auch künftig weitere Bevölkerungsrückgänge durch, die sich im Mittel um 22% und in der Spitze um 37% bewegen.

Für alle Ämter und amtsfreie Gemeinden ist eine deutliche Alterung der Bevölkerung sehr wahrscheinlich. Der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter verringert sich in allen Landesteilen um voraussichtlich fünf bis 28 Prozentpunkte. Mit Ausnahme der Landeshauptstadt Potsdam und des Flughafenstandortes Schönefeld wird überall im Jahr 2030 mindestens jeder vierte Einwohner 65 Jahre oder älter sein. Gerade in Berlinnähe sind die höchsten Zuwächse an Senioren aufgrund der Bevölkerungssuburbanisierung seit Mitte der 1990er Jahre zu erwarten. 

Unbedingt zu beachten ist, dass es sich bei den Ergebnissen lediglich um eine Schätzung handelt, da die Mehrzahl der Raumeinheiten eine vergleichsweise geringe Bevölkerungszahl aufweist. Regional auftretende Ereignisse (z. B. Arbeitsplatzverlagerungen örtlicher Betriebe) sind vielfach nicht prognostizierbar, können jedoch gerade kleinräumig die Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur nachhaltig prägen.