Nachlese: Zukunftstag 2015 für Mädchen und Jungen in Brandenburg

Die Zukunft zu Gast im LBV – Brandenburger Schülerinnen und Schüler beim Zukunftstag im LBV Hoppegarten

Zehn Jugendliche der 7. und 8. Klassen aus sechs unterschiedlichen Schulen von Wandlitz bis zum Oderbruch waren beim Zukunftstag Brandenburg am 23.04.2015 im LBV Hoppegarten dabei. Unter dem Motto „Öffentlicher Dienst – Mehr als nur Büro“ wurde ein Tag gestaltet, der einen Einblick in die Aufgabenvielfalt des Landesamtes gab und damit auch das breite Spektrum von Berufsfeldern im Öffentlichen Dienst vorstellte.

Die Begrüßung und den inhaltlichen Einstieg übernahm Herr Jupe, der Präsident des Landesamtes. 



Thematisch ging es danach in die Luft  - mit der Luftaufsicht. Zwar nicht live am Flughafen, jedoch dank zahlreicher Fotos gut vorstellbar wurde der Alltag der Luftaufsicht. Was bedeutet  „präventive Abwehr von betriebsbedingten Gefahren“, „Einhaltung öffentlicher Sicherheit und Ordnung“ und „stichprobenartige Untersuchungen von Luftfahrzeugen“?, wie es § 29 des Luftverkehrsgesetzes u.a. formuliert. Für die tägliche Arbeit heißt es z.B. Schadstellen auf den Flugbetriebsflächen zu begutachten, den Frachtraum, das Cockpit und die Kabinen zu kontrollieren genauso wie technische Komponenten von Flugzeugen aber auch die Dokumente der Piloten zu überprüfen. Nicht alltäglich, aber unbedingt erwähnenswert, sind humanitäre Hilfsflüge, Luftfahrtveranstaltungen wie die ILA und prominente Fluggäste wie z.B. die deutsche Fußballnationalmannschaft.

Von der Luft ging es aufs Wasser, genauer gesagt auf die brandenburgischen Landesgewässer. Auch hier nicht in wörtlichem Sinn, sondern auf den Hof des Landesamtes, wo das Dienstboot präsentiert wurde. Bug oder Heck? Backbord oder Steuerbord? Hier konnten die Jugendlichen ihr eigenes Wissen testen. Schwieriger schon wurde es bei folgenden Fragen: „Welche Schifffahrtszeichen kennt Ihr?“ oder „Warum gibt es auf einer Rettungsweste eine Gewichtsangabe?“ Praktische Fähigkeiten konnten die Jugendlichen bei den Knoten ausprobieren, Achterknoten und Halber Schlag, so lauten die Fachbegriffe.


























Am Ende hieß es neun Mann in einem Boot und drei daneben…

 

Aktive Mitarbeit war auch bei den „Städtebauern“ und Stadtplanern gefragt, die den nächsten Part gestalteten. Ein Spielplatz für alle! Geht das überhaupt? Was bedeutet Barrierefreiheit in diesem Zusammenhang? Gibt es die ideale Lage für einen Spielplatz? Gemeinsam mit den Schülern wurde überlegt. Was tut ihr auf Spielplätzen? Chillen, skaten, rumhängen, aber auch (noch?) schaukeln. So gab es denn zahlreiche Wortmeldungen, was es auf einem Spielplatz braucht: neben Spiel- und Sportgeräten für alle Altersgruppen, auch Bänke für Eltern und Großeltern, Bäume, die Schatten spenden, Papierkörbe und … und … und. Zu guter Letzt stellte sich die Frage, wer ist an der Planung und Umsetzung beteiligt und wie wird ein Spielplatz finanziert.


Last but not least ging es auf die Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze des Landes – immerhin 343 Bahnhöfe und Haltepunkte gibt es im Land. Geht es vor allem um „Schnell hin und weg“ oder braucht es mehr? Fahrradständer, Snackautomat, WLAN, Toilette – wichtig für junge Menschen. So ging es dann bald zu den konkreten Beispielen: zum Fahrradparkhaus Bernau, zum Hauptbahnhof in Cottbus, zum Bahnhof Spremberg. Fazit beim Lesen der Legende eines Planes zur Bahnhofsvorplatzgestaltung  – die Details sind wichtig.

 

Zum Abschluss des Tages gab es eine Videokonferenzschaltung zum Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung nach Potsdam. Während sich in Hoppegarten Herr Jupe und die Jugendlichen vor dem Bildschirm versammelten, wurden in Potsdam der Pressesprecher und Kollegen aus der Verkehrsabteilung sowie aus dem IT-/Organisationsreferat begrüßt. Bild und Ton wurden zum jeweils anderen Ort übertragen. Mit Unterstützung der IT-Kollegen wurden Pläne parallel eingespielt, die Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen an das Gegenüber „loszuwerden“.  

Das Fazit eines turbulenten und für alle abwechslungsreichen Zukunftstages im LBV lautet: Vielfalt ist – auch im Öffentlichen Dienst – angesagt. 




Ansprechpartnerin




Birgit Schuster

Öffentlichkeitsarbeit
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Pressemitteilung MIL