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Stadtteilfest Am Waldrand

Stadtteilfest Am Waldrand (Foto: MIL)

Aktivierung und Beteiligung der Bevölkerung; Öffentliche Präsentation des Modells zur Schulhofneugestaltung





Thema:
Stadtumbau

Art:
Organisation/Kommunikation

Gebietstyp:
Großwohnsiedlung

Maßnahmetyp:
Sonstiges

Stadt / Gemeinde / Räumlicher Bezug:
Schwedt (Oder)




Zielsetzung

  • transparente Gestaltung des Umbauprozesses im Stadtteil
  • Verstärkung und Vernetzung der Zusammenarbeit aller Beteiligten


Projektbeschreibung

  • Bevölkerungsrückgang und Gebäudeleerstände drängten die Stadt Schwedt schrittweise zum Rück- und Umbau von Stadtteilen. Ein Schwerpunktgebiet stellt dabei die industriell errichtete Wohnsiedlung „Am Waldrand“ dar, die Anfang der 1970er Jahre erbaut wurde.

    Der Umbauprozess sollte dabei offen und für jedermann einsehbar gestaltet werden. Zur Stärkung der Kooperations- und Beteiligungsstruktur wurde bereits 2000 der Arbeitskreis „Soziale Stadt“ einberufen, der sich aus Vertretern der städtischen Verwaltung, Wohnungsunternehmen, Parteien, Gewerbetreibenden, interessierten Bürgern, Vereinen und verschiedene Einrichtungen vor Ort zusammensetzt. Die unterschiedlichen Gremien erarbeiten das Integrierte Handlungskonzept, verfolgen die Entwicklungen im Wohngebiet und beteiligen sich an Projektumsetzungen. In den regelmäßigen, öffentlichen Treffen des Arbeitskreises werden aktuelle Fragen sowie Planungen im Stadtumbau diskutiert, über Entscheidungen gemeinsam beraten und je nach Bedarf in themen- und projektspezifischen Arbeitsgruppen und Workshops vertieft. Für öffentliche Präsentationen und zur Veranschaulichung der Planungen wurden und werden auch zukünftig Stadtteilfeste Am Waldrand organisiert, um eine breite Plattform zwischen Politik und Wissenschaft, Kultur und Alltagsleben zu bieten. In den lokalen Medien werden die entsprechenden Termine und Informationen bekannt gegeben.

    Nur durch die intensive Abstimmung und gemeinsame Vorgehensweise aller Akteure ist solch eine Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit erst möglich.

    Die Förderung im Stadtteil erfolgt in enger Verknüpfung der Förderprogramme „Stadtumbau Ost – Rückbau und Aufwertung“ und „Soziale Stadt“.


Umsetzungszeitraum

  • seit 2000


Ansprechpartner (vor Ort)



Weiterführende Quellen

 

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