Bund-Länder-Programm "Zukunft Stadtgrün" (ZUST)

Informationen zu den Fördergegenständen und Fördervoraussetzungen im Bund-Länder-Programm Maßnahmen zur Verbesserung städtischen Grüns - Zukunft Stadtgrün

 

Programmziel

Das Programm Zukunft Stadtgrün unterstützt Städte und Gemeinden bei der Umsetzung städtebaulicher Gesamtmaßnahmen zur Verbesserung städtischen Grüns (keine Einzelprojekte). Dazu zählen die Qualifizierung und Vernetzung öffentlich zugänglicher Grün- und Freiflächen im Rahmen der baulichen Erhaltung und Entwicklung von Quartieren, ebenso wie Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität sowie des Stadtklimas und der Umweltgerechtigkeit.

Auch Aspekte wie gesellschaftliche Teilhabe, Erhalt der biologischen Vielfalt und die gerechte Verteilung qualitativ hochwertigen Stadtgrüns im urbanen Raum sind von Bedeutung.
Bauliche Anlagen oder Gebäude im Bestand können im Zuge von Grünmaßnahmen mitberücksichtigt werden.


Förderrichtlinie

Grundlage für dieses Programm sind die Regelungen der Städtebauförderungsrichtlinie (StBauFR) mit den jeweiligen Anlagen. Gefördert werden städtebauliche Gesamtmaßnahmen mit einem Fördersatz aus Bundes- und Landesmitteln von bis zu 66 2/3 v.H. der förderfähigen Kosten. Der kommunale Mitleistungsanteil beträgt mindestens 33 1/3  v.H..
 

Fördervoraussetzungen

  • ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (INSEK, vgl. Pkt. 10.1 der StBauFR) bzw. eine vergleichbare integrierte Planung, aus der sich die mit der beantragten Förderung verfolgten Entwicklungs-/Erneuerungsziele ableiten lassen
  • eine den o. g. Programmintentionen entsprechende städtebauliche Gesamtmaßnahme sowie
  • ein guter Vorbereitungsstand der städtebaulichen Gesamtmaßnahme und erster geplanter Einzelvorhaben.

Wer wird gefördert?

Städte und Gemeinden (eine Weiterleitung an Dritte ist möglich)


Fördergegenstände

Im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme sind folgende Vorhaben förderfähig:

  • die Vorbereitung der Gesamtmaßnahme wie Erarbeitung (Fortschreibung) integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte (im Sinne einer städtebaulichen Zielplanung),
  • die Aufwertung und Qualifizierung des öffentlichen Raumes, des Wohnumfeldes und von Grün- und Freiräumen sowie die Instandsetzung, Erweiterung und Modernisierung von Gebäuden und öffentlicher Infrastruktur des Quartiers im Rahmen von quartiersbezogenen Stadtgrünmaßnahmen
  • die Herstellung multifunktionaler Grün- und Freiflächen von ökologischer, sozialer und städtebaulicher Bedeutung,
  • die Vernetzung von Grün- und Freiräumen,
  • Bau- und Ordnungsmaßnahmen auf Grundstücken mit leerstehenden, fehl- oder mindergenutzten Gebäuden und von Brachflächen einschließlich Nachnutzung bzw. Zwischennutzung durch Grün- und Freiflächen,
  • Maßnahmen der Barrierearmut bzw. –freiheit,
  • die Beteiligung und Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern (auch „Tag der Städtebauförderung“), Quartiersmanagement und Leistungen von Beauftragten.

 

Fördergebiet

Das Fördergebiet ist räumlich abzugrenzen. Die räumliche Abgrenzung kann erfolgen als

  • Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB,
  • städtebaulicher Entwicklungsbereich nach § 165 BauGB,
  • Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB,
  • Maßnahmegebiet nach § 171 b oder § 171 e BauGB, Untersuchungsgebiet nach § 141 BauGB
  • oder durch Beschluss der Gemeinde.

Eine Überschneidung mit bereits bestehenden Städtebauförderungskulissen wäre zu begründen.


Antragstellung, Verfahren

Bewilligungsbehörde für das Programm ist das
Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV), Gulbener Straße 24, 03046 Cottbus

Für die Antragstellung ist das Online-Portal des LBV zu verwenden sowie ein Antrag im Original auf dem Postweg einzureichen.

Termin : 15.06.2018

 Ansprechpartnerin dafür:
Ramona Nakonz
Telefon 03342 4266-3001
E-Mail: Ramona.Nakonz@lbv.brandenburg.de

 

Die Elektronischen Begleitinformationen des Bundes (eBi) sind zu den Programmanträgen sind zwingend über das entsprechende Online – Portal des Bundes zu erstellen und bitte freizugeben. Bezüglich der Zugangsdaten und weiteren Fragen stehen Ihnen im LBV (Fr. Nakonz -3001 und Fr. Weinert - 3220) gern zur Verfügung.

 

 

 


Ansprechpartner


Stefan Ewers
(Dezernatsleiter 32 - Stadterneuerung)

Tel.: 03342 4266-3200
Fax: 03342 4266-7608
E-Mail: stefan.ewers@lbv.brandenburg.de


Sibylle Al-Zain
Dezernat 32 - Stadterneuerung

Tel.: 03342 4266-3201
Fax: 03342 4266-7608
E-Mail: sibylle.al-zain@
lbv.brandenburg.de


Externe Links

Weißbuch "Stadtgrün" (BMUB)