Bund-Länder-Programm "Zukunft Stadtgrün" (ZUST)

Ziel des Programms

 

Das Programm Zukunft Stadtgrün unterstützt vorrangig Maßnahmen zur Verbesserung städtischen Grüns.
Dazu zählen zum Beispiel die Qualifizierung und Vernetzung öffentlich zugänglicher Grün- und Freiflächen im Rahmen der baulichen Erhaltung und Entwicklung von Quartieren ebenso wie Maßnahmen zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität sowie des Stadtklimas und der Umweltgerechtigkeit.
Dabei sind auch  Aspekte wie gesellschaftliche Teilhabe, Erhalt der biologischen Vielfalt und die gerechte Verteilung qualitativ hochwertigen Stadtgrüns im urbanen Raums von Bedeutung.

 

Förderrichtlinie
 

Grundlage für dieses Programm sind die Städtebauförderungsrichtlinien (StBauFR) mit den jeweiligen Anlagen.

 

Fördergegenstand


Folgende Maßnahmen sind förderfähig:

  • die Vorbereitung der Gesamtmaßnahme wie Erarbeitung (Fortschreibung) integrierter städtebaulicher Entwicklungskonzepte,
  • die Aufwertung und Qualifizierung des öffentlichen Raumes, des Wohnumfeldes und von Grün- und Freiräumen sowie die Instandsetzung, Erweiterung und Modernisierung von Gebäuden und öffentlicher Infrastruktur des Quartiers im Rahmen von quartiersbezogenen Stadtgrünmaßnahmen
  • die Herstellung multifunktionaler Grün- und Freiflächen von ökologischer, sozialer und städtebaulicher Bedeutung,
  • die Vernetzung von Grün- und Freiräumen,
  • Bau- und Ordnungsmaßnahmen auf Grundstücken mit leerstehenden, fehl- oder mindergenutzten Gebäuden und von Brachflächen einschließlich Nachnutzung bzw. Zwischennutzung durch Grün- und Freiflächen,
  • Maßnahmen der Barrierearmut bzw. –freiheit,
  • die Beteiligung und Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern (auch „Tag der Städtebauförderung“), Quartiersmanagement und Leistungen von Beauftragten.

 

Fördergebiet
 

Das Fördergebiet ist räumlich abzugrenzen. Die räumliche Abgrenzung kann erfolgen als

  • Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB,
  • städtebaulicher Entwicklungsbereich nach § 165 BauGB,
  • Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB,
  • Maßnahmegebiet nach § 171 b, § 171 e oder § 171 f BauGB, Untersuchungsgebiet nach § 141 BauGB
  • oder durch Beschluss der Gemeinde erfolgen.

 

Antragstellung, Verfahren

Bewilligungsbehörde für das Programm ist das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV). Dort sind auch die jeweiligen Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Gesamtmaßnahme zu dem in den StBauFR genannten Termin einzureichen.

Für die Antragstellung ist das Online – Portal des LBV  zu verwenden sowie ein Antrag im Original auf dem Postweg einzureichen.

Die Begleitinformationen zu den Programmanträgen sind zwingend über das entsprechende Online – Portal des Bundes zu erstellen.

Für die Online-Bearbeitung von Antrag und Begleitinformation bedarf es der Bereitstellung der entsprechenden Zugangsdaten seitens des LBV.

 

Ansprechpartnerin dafür:

Ramona Nakonz

Telefon 03342 4266-3001

E-Mail Ramona.Nakonz@lbv.brandenburg.de

 


Ansprechpartner

Stefan Ewers

(Dezernatsleiter 32 - Stadterneuerung)

Tel.: 03342 4266-3200
Fax: 03342 4266-7608
E-Mail: stefan.ewers@lbv.brandenburg.de


Sibylle Al-Zain

Dezernat 32 - Stadterneuerung

Tel.: 03342 4266-3201
Fax: 03342 4266-7608
E-Mail: sibylle.al-zain@
lbv.brandenburg.de


Externe Links

Weißbuch "Stadtgrün" (BMUB)